Hanoi 2

1 03 2010

Und schon waren 9 Tage auf  Tour vorbei und wir waren wieder zurück in der Stadt von wo aus unser Vietnam Trip startete.

Diesmal war sie aber anders, bunter, noch belebter, wärmer, offener und irgendwie schöner. Also zogen wir wieder in das gleiche Hotel und machten uns auf zum Kangaroo Cafe (sehr zu empfehlen) wo wir die nächsten 2 Tage zu Abend aßen und uns mit Louisa und Nicola (von der Halongbay Tour) trafen. Am 2 Tag machten wir uns zu sechst auf Onkel Ho ( kurze Geschichtsstunde: Onkel Ho hat vielmehr die Franzosen  im Indochinakrieg besiegt als die Amerikaner im Vietnamkrieg, da er schon 1969, 6 Jahre vor Ende des Krieges verstarb) zu besuchen, der liegt nämlich genau wie sein Kollege Lenin in einem Mausoleum als Mumie aufgebart. Dieser Ort ist kein Ort für Scherze oder sowas, man wird mehrfach kontrolliert, alle Mitarbeiter (die sehen alle aus wie vom Militär) schauen starr oder unfreundlich drein und man wird in einer Kolonne an dem Vater der Republik vorbeigeschoben wie auf einer Prommibeerdingung (und keine Hände in die Hosentasche, oder stehen bleiben). Nach diesem naja, sagen wir mal, zwiespältigem Erlebnis ging die Tour weiter zu seienem Wohnhaus und anderen Orten seines Wirkens rund um das Mausoleum(ach es sei gesagt er scheint ein einsamer, spartanisch Lebender Mann gewesen zu sein).

Wasserpuppentheater

Wasserpuppentheater

Zurück am Hoa Kim See (dem Zentrum der Altstadt) besorgten wir uns noch einpaar Karten für das Wasserpuppentheater, einer weiteren Attraktion der Metropole. Hier erlebten wir für eine Stunde ein buntes und von Volksmusik untermaltes Programm, dass für uns zwar keine ersichtliche Geschichte erzählte, aber doch sehr schön anzusehen war. Leider ist zu bemerken, dass Leute von mehr als 1,80 Größe so ihre Probleme haben werden mit der Bestuhlung und einem die 100 Touris aus aller Welt die wie verrückt ins Bild blitzen auf den Wecker gehen, aber naja man will ja mal nicht so sein.

Der letzte Tag in der Stadt wurde mit Blog schreiben und nach ein paar Dingen ausschau halten verlebt, denn es ging um 23.00 Nachts schon wieder weiter nach Hue dem ersten Ziel in Südvietnam. Ach Nachtzüge in Vietnam sind nicht gerade der Hammer, es ist dreckig, die AC läuft auf Hochtouren und es dauert eine Zeit bis einem das Personal nicht mit irgendwelchen Ticketchecks nervt. Zum Glück konnten wir auf dem 12 Stunden Trip doch für 4-5 Stunden die Augen einwenig ausruhen.

Unser Fazit zu Hanoi lautet: Diese Stadt ist im Aufbruch zur Megametropole, die Zuwachsrate liegt bei bis zu 10%, hier baut man keine neuen Häuser sondern neue Stadtteile und dass in wahnsinniger Geschwindigkeit. Wo dass enden soll weiß niemand, nur eins ist sicher, Vietnam liegt kurz vor der Schwelle unter die 10 dicht bevölkertsten Länder der Welt zu fallen und wie dies das Öko- und Sozialsystem des Landes verkraften soll ist sehr fraglich!!! (Viel Glück und nochmehr Verstand!!!)



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1 Antwort zu “Hanoi 2”

  • dick krausser sagt:

    hallo ihr reisenden hoffe ihr habt gutes wetter sagt bescheid wenns langweilig wird und wir vorbeikommen sollen

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